Wissenswertes

zu Öldrucklacken

Für viele Akzidenzdrucker sind Öldrucklacke die bekannteste Lackart, weil sie sich wie konventionelle Offsetfarben verhalten und über normale Druckwerke verarbeitet werden. In ihrer Zusammensetzung ähneln Drucklacke ebenfalls sehr stark konventionellen Offsetfarben.

Allerdings bestehen Unterschiede in der Art der Einzelkomponenten.
Ihre Bestandteile sind Mineralöle, trocknende Pflanzenöle, Hart- und Alkydharze sowie diverse Additive. Als trocknende Öle findet Holzöl Verwendung, bei den Hartharzen wird auf eine möglichst geringe Eigenfärbung geachtet.

Die Trocknung des Lackes ist ein chemischer Prozess, eine Oxipolymerisation. Durch Luftsauerstoffaufnahme der ungesättigten Fettsäuren erfolgt die Trocknung, wobei die Sikkative (Trockenstoffe) als Katalysatoren dienen.

Pro:

  • guter Glanz-/Matteffekt
  • einfache Verarbeitung wie Offsetfarben
  • Aussparungen problemlos über Offsetplatte machbar
  • relativ unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit
  • keine besonderen Echtheitsansprüche an Farben

Contra:

  • vergleichsweise langsame Trocknung
  • Druckbestäubung erforderlich
  • relativ geringe Schichtdicke
  • Vergilbung möglich
  • nur mit speziellen Leimen verklebbar

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